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Jovan Mihajlovic: Held des HSV-Siegs

HSV gewinnt knappen Sieg gegen VfL Senden


Die Hammer SpVg hat nach zwei Niederlagen in den Spitzenspielen in Werne und gegen Lünen wieder in die richtige Richtung gefunden. Mit einem 2:1-Erfolg beim VfL Senden in der Fußball-Landesliga (4) hat sich die Mannschaft den Platz in der Spitzengruppe gesichert. Der Sieg ist nicht nur ein wichtiger Schritt für die Tabelle, sondern auch eine gute Vorbereitung auf das nächste Top-Spiel am Sonntag, 19. Oktober, daheim gegen den ASK Ahlen um 18.30 Uhr. „Und das haben wir uns mit der Leistung in Senden auch verdient“, freute sich Ralph Oberdiek.

Jovan Mihajlovic ist der Schlüsselspieler

Jovan Mihajlovic war im Spiel gegen Senden der Mann des Tages. Er traf doppelt und sorgte damit für die entscheidenden Treffer. Nach intensiven 95 Minuten auf dem schwierigen Kunstgrün im Steversportpark und der Rückkehr auf den dritten Platz in der Tabelle meinte der Gästetrainer: „Es war insgesamt eine klasse Leistung der Mannschaft. Es war ein unangenehmer Gegner, ein unangenehmer Platz, und wer sich hier durchsetzt, der hat sich den Sieg auch verdient.“

Taktische Änderungen und starke Mannschaft

Oberdiek und sein Trainerteam mussten nach den jüngsten Niederlagen einige taktische und zwangsweise personelle Änderungen vornehmen. Das Team wurde in ein 4-4-2 gestellt, wobei Lennart Pörschke und Amar Husic als Doppelspitze agierten. Dahinter stand Jovan Mihajlovic, der im defensiven Bereich neben Daniel Schürmann als zweiter Sechster fungierte. In der offensiven Version wurde er als „Freigeist“ bezeichnet und spielte hinter den Spitzen.

Frühzeitige Führung und Pech

Bereits nach knapp neun Minuten setzte sich die HSV durch. Pörschke hatte sich auf der linken Seite robust gegen Jasper Kletter durchgesetzt und auf Berdan Aydin geflankt. Aydins kluges Zuspiel wurde von Mihajlovic zum Führungstor genutzt. Allerdings hatte die HSV wenig später Pech, als Jan Erkeling einen regulären Treffer erzielte, doch der Schiedsrichter Kevin Langenströer entschied auf Abseits. Dabei hatte der Assistent übersehen, dass der Rechtsverteidiger von Senden den Ball aufgehoben hatte. „Ein 2:0 hätte uns gut getan und Ruhe gebracht“, meinte Oberdiek, der stattdessen zusehen musste, wie der Druck der Gastgeber stieg.

Starker Verteidigungsverband

Trotz des Drucks kamen die Gastgeber hauptsächlich nach Freistößen oder Eckbällen gefährlich vor das HSV-Tor. „Wir hatten den Sechser, den Achter und den Zehner gut im Griff“, sagte Oberdiek, der mit den beiden Viererketten genau dies bezweckte. Insbesondere Hussein Fayad, Niclas Castelle und Ali Shinawi zeichneten sich aus.

Zittern bis zum Schluss

Nach dem Seitenwechsel ging die HSV erneut in Führung, diesmal durch Mihajlovic, der aus 16 Metern mit einem Linksschuss unhaltbar für Torhüter Niklas Bielke unten rechts traf. Doch mit zunehmender Spielzeit verlor die Mannschaft ihre Souveränität. Die HSV gestattete den Gastgebern lediglich den 2:1-Anschlusstreffer durch den eingewechselten Aljosha Kottenstede.

Erst in der fünften Minute der Nachspielzeit parierte Janis Kindler einen letzten Kopfball von Kottenstede sicher, was das Zittern bei den Gästen beendete. „Trotzdem war es eine insgesamt reife Leistung“, freute sich Oberdiek.

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